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Samstag, 18 März 2017 20:41

4.-23.3.2017 - Fotoreise Kambodscha/Vietnam

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22.3.2017 - Saigon

Ho Chi Minh City (Saigon) hat gegen 9 Mio. Einwohner und über 6 Mio. Motor-Roller. Ein grosser Teil dieser Roller wird jeden Morgen zur Arbeit ins Zentrum gefahren. Wir machen uns zur Sonnenaufgangszeit auf den Weg um dieses Gewusel zu fotografieren. Die besondere Herausforderung ist erneut die Mitzieh-Methode um Roller und Fahrer scharf, den Hintergrund verwischt abzubilden. Dies ist ist bei der Geschwindigkeit der Roller nicht einfach.

Doch einige Bilder gelingen und zeigen die unterschiedlichen Beladungen und Transport-Kapazitäten des beliebtesten Transportmittels in Vietnam.

Bis zum Abend haben wir Zeit für weitere Foto-Ausflüge oder zum Einkauf der letzten Souvenirs. Um 19:30 Uhr fahren wir zum Flughafen und fliegen um Mitternacht zurück nach Frankfurt.

21.3.2017 - Mekong Delta - Floating Market in Can Tho - Saigon

Der Tag beginnt heute früh. Wir wollen den morgendlichen Markt auf dem Fluss bei Can Tho fotografieren. Nach einer 50 minütigen Fahrt erreichen wir Can Tho und können mit unserem kleineren und wendigeren Ausflugsboot mitten ins Geschehen fahren. Die Reportagefotografie der schwankenden Marktboote und des hektischen Treibens von unserem schwankenden Boot ist eine besondere Herausforderung.

Vom Markt fahren wir zum Hafen, wo unser Busfahrer bereits auf uns wartet und nach Saigon bringt, wo wir nach vier Stunden Fahrt eintreffen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Vor dem Abendessen machen wir noch unsere dritte und letzte Bildbesprechung.

20.3.2017 - Mekong Delta

Nach einem Sonnenaufgang und Frühstück auf Deck fahren wir weiter duch das Mekong-Delta. Unser erster Stopp ist eine Ziegelei, wo noch Ziegel und Backsteine auf traditionelle hergestellt werden. Ziegeleien mit ihren typischen Kuppeln prägen das Ufer des Mekongs und auch streckenweise die Luft. Die Ziegleien bevinden sich gerade hier wegen der Nähe zu lehmhaltigem Boden und Streu des Reispflanze - Letzeres wird als Brennmaterial zum Beheizen der Brennöfen benutzt. Wir können uns auf dem Geländer der Ziegelei frei bewegen und die Arbeiter/innenb bei ihrem mühsamen Job beobachten und fotografieren.

Die Hauptarme des Mekong-Flusses sind dicht besiedelt. Je mehr wir in Seitenflüsse und Kanöle fahren, umso bewaldeter und ursprünglicher wird die Landschaft. Bei einer kleinen Siedlung legen wir an und gehen in die nahegelegenen Reisfelder. Auf dem Weg begegnen wir den Bewohnern, die uns herzlich grüssen und sich gerne fotografieren lassen.

Da die Reisfelder leider letzte Woche geerntet wurden und die Felder gerade wieder für die nächste Aussaat vorbereitet werden, können wir keine Arbeiter im Reisfeld fotografieren. Die Mimosen-Felder (wird in Vietnam als Gemüse angepflanzt) werden jedoch gerade von Arbeiterinnen von der "Entengrütze" (Wasserlinse) gereinigt. Ebenfalls ein lohnenswertes Foto-Motiv.

Danach fahren wir weiter bis nach Can Tho, der füntgrößten Stadt in Vietnam mit 1.3 Mio. Einwohnern. Hier ankern wir für die Nacht.

19.3.2017 - Mekong Delta

Heute beginnt das Abenteuer "Mekong". Nach dem Frühstück fahren wir zwei Stunden zum Ufer eines der vielen Flussarme des Mekong im südliche gelegenen Mekong Delta.

Der Mekong ([ˈmeːkɔŋ] oder [meˈkɔŋ]) ist ein Strom in Südostasien, der sechs Länder durchquert. Seine Länge wird mit 4350 km bis 4909 km angegeben. Damit ist er einer der zwölf längsten Flüsse der Erde.

Das Mekong-Flussdelta ist ca. 40.000 km² gross (ca. die Grösse der Schweiz) und beherbergt 27 Mio. Einwohner. Es ist für Vietnam eine der wirtschaftlich wichtigsten Regionen.

Im kleinen Hafen von Cai Be besteigen wir ein kleines Boot, das uns zu der Barkasse bringt, auf der wir die kommenden zwei Tage verbringebn werden. Ein starker Regenschauer beginnt, als wir den Hafen verlassen. Doch nach wenigen Minuten ist er auch schon vorbei. Es ist der einzige Regen, den wir während unseres 3-wöchigen Südost-Asien Aufenthaltes erleben.

Wir fahren auf einem der Hauptarme des Mekong und stoppen in der Nähe einer Insel. Auf dem Beiboot fahren wir zum Anlege-Steg und besuchen diese für Ihre Gärtereien bekannte Insel. Von hier werden die Blumenmärkte Saigons und ganz Vietnams beliefert. Auf der anderen Seite des Flussufers besuchen wir einen Markt. Hier geht es sehr lebhaft zu. Die Kunden stoppen mit den Motorrollern und kaufen direkt von den Marktleuten. Die verkauften Fischer, Frösche, Aale und v.m. sind frisch und leben meist noch. Hier im Mekong-Delta findet das Leben am und auf dem Wasser statt.

Nach der Rückkehr auf unsere Barkasse fahren wir zur Übernachtungs-Location, wo wir für die Nacht ankern.

18.3.2017 - Ho Chi Minh City (Saigon)

Die gestrigen Bilder haben schon gezeigt, dass Ho Chi Minh City heute eine moderne, pulsierende Metropole mit gläsernen Wolkenkratzer geworden ist. Viele der alten Viertel mit den engen Gassen mussten dem Wachstum weichen. Einige dieser ursprünglichen Stadtgebiete existieren noch in Cholon, dem Chinesischen Viertel der Stadt. 

Nach dem Frühstück fahren wir nach Cholon und schlendern durch eines der - bisher noch übriggebliebenen - alten Viertel. Hier leben die Menschen auf engstem Raum in kleinen Häusern. Auf den engen Gassen können nur Fahhrräder und Motorroller verkehren. Die Menschen sind sehr offen, nett, gesprächig und freuen sich über ein Gespräch. Der Kontrast zur Hektik und zum Lärm in Downtown ist riesig.

Unser nächster Foto-Stopp ist eine Pagode Thien Hau mitten in der City. Die Thien Hau ist die älteste und meist besuchte Pagode der Stadt im chinesischen Stil und der Meeresgöttin Thien Hau Thanh Mau geweiht. Spiralförmige Räucherstäbchen zieren die Decke der pittoresken Pagode. Die Besucher der Thien Hau schreiben Ihre Wünsche auf rote Zettel, die an den Räucherspiralen befestigt werden. Die Weihrauchschleier, so glaubt man, tragen diese Wünsche zur Himmelskaiserin Thien Hau.

Nachmittags brechen wir zu Fuss zu einem Rundgang durch das historische Zentrum auf. Vorbei an der alten Oper besuchen wir das alte (und neue Postamt). Das Historische Postamt ist ein Muss bei jeder Besichtigungstour in Saigon. Erbaut wurde es in den Jahren 1886-1891 nach dem Entwurf von Gustave Eiffel, der Erbauer und Namensgeber des Eiffelturms. Während von außen schon die farbenfrohen Glasfenster und die kleinen Gitter, die die Fassade zieren, beeindrucken, kann das Innere des Postamtes mit vielerlei Sehenswertem aufwarten. Im der „Central Post“, wie das Gebäude genannt wird, wird auch heute noch der normale Postverkehr absolviert.

Die direkt davor platzierte Notre Dame Kathedrale ist eine der beliebtesten Hochzeitskirchen für vietnamesische Paare. Mit dem wunderschön angelegten Vorplatz ist es ein wunderschönes Fotomotiv. Innerhalb der aus Backstein erbauten Kathedrale können Besucher viele Bilder bewundern.

Weiter gehts zu Fuss zum Rathaus. Das Rathaus der Stadt befindet sich am nördlichen Ende des Nguyen Hue Boulevards, unweit der Oper Saigons und imponiert schon weitem mit dem begrünten Vorplatz und der blassgelben Fassade. Auf dem Vorplatz befindet sich eine Statue von Ho Chi Minh mit einem Kind auf dem Schoß – mit dem Rathaus im Hintergrund ist dies eines der beliebtesten Fotomotive. Die elegante, aufwendig verzierte Fassade des ehemaligen Hotel De Ville ist alles, wovon Reisende Fotos machen können, denn der Innenbereich ist nicht für Besucher zugänglich. Heute dient das charmante Gebäude, das 1908 im französischen Kolonialstil erbaut wurde, als Sitz des Stadtkomitees.

Bei einem Drink auf der Terasse des Majestic Hotels geniessen wir den Ausblick auf den Saigon River und die Stadt.

17.3.2017 - Mui Ne - Ho Chi Minh City (Saigon)

Nach mehreren Tagen an der vietnamesischen Küste, verlassen wir diese heute und fahren ca. 200 km ins durchs Landesinnere nach Ho Chi Minh City. Die Fahrt führt meist durch dicht besiedelte Gebiete.

Ho-Chi-Minh-Stadt (vietnamesisch Thành phố Hồ Chí Minh) ist die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum Vietnams. Unter ihrem alten Namen Saigon (Sài Gòn), der auch noch heutzutage parallel zu Ho-Chi-Minh-Stadt verwendet wird, war sie bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam. Im Verwaltungsgebiet der Stadt leben ca. 8,3 Millionen Einwohner (Volkszählung 2015). Ho-Chi-Minh-Stadt besitzt mit Ausnahme der Kernstadt kein zusammenhängendes Stadtgebiet, sondern ist – mit seiner außerhalb des Kerns dominierenden ländlichen Siedlungsstruktur – eher mit einer kleinen dicht besiedelten Provinz vergleichbar. Die Stadt liegt etwas nördlich des Mekong-Deltas auf dem rechten Ufer des Saigon-Flusses. Sie ist Industriestadt, Verkehrsknoten und Kulturzentrum mit Universitäten, Theatern, Kinos, Museen, Baudenkmälern und Parks.

Am frühen Nachmittag erreichen wir unser Ziel. Die Großstadt mit Ihrem hektischen Treiben hat uns wieder. Nach der Zeit in den eher beschaulichen Locations muss man sich erst mal wieder daran gewöhnen.

Nach dem Einchecken im Hotel fahren wir auf die Ostseite des Saigon Rivers und fotografieren die Skyline der Stadt. Nach anfänglich leicht bewölktem Himmel explodiert der Himmel. Himmel, Gebäude und Wasser erleuchten in oranger Farbe. Auch die blaue Stunde und das Einschalten der Lichter in den Gebäuden und auf der Strasse erzeugen schöne Lichtstimmungen.

16.3.2017 - Mui Ne - Ruhetag

Der heutige Tag ist als Ruhetag eingeplant. In Mui Ne können wir die schöne Anlage unseres Strand-Resorts geniessen und uns der Bearbeitung der Bilder widmen. Vor dem Abendessen machen wir unsere zweite Bildbesprechung.

Da heute keine Fotoausflüge geplant sind ... ein paar weitere Bilder des gestrigen Tages.

15.3.2017 - Nha Trang - Mui Ne

Die Reise geht heute weiter entlang der Küste ins ca. 200 km entfernte Mui Ne.  Diese Fahrt durch Zentral-Vietnam führt durch viele Dörfer, wo die Menschen der Cham Bevölkerungsgruppe leben. In einem kleinen Dorf. Die Chams betreiben das Handwerk der Töpferei und des Webens von Stoffen. In einem kleinen Dorf Phuoc Dan besuchen wir Werkstätten, wo wir Arbeiter bei der Herstellung von Krügen und schönen Stoffen fotografieren dürfen.

Nachdem wir im letzten Jahr einen alten Cham Mann in diesem Dorf fotografieren durften, versucht der Reiseleiter diesen Mann ausfindig zu machen. Er ist gerne bereit uns in traditioneller Cham Kleidung als Model zur Verfügung zu stehen.

Im kleinen Dorf Phan Ri Cua machen wir einen Fotostopp und fotografieren das lebhafte Treiben in den Shops, auf der Strasse und im Hafen.

Kurz vor unserem Tagesziel Mui Ne besuchen wir die berühmten Roten Dünen. In dieser wüstenähnlichen Region türmen sich hohe Sanddünen auf. Der Ort zieht auch viele Touristen an, die sich hier zum Sonnenuntergang einfinden. Dunkle Wolken trüben anfangs die Lichtstimmung. Kurz vor dem Untergang der Sonne dringt sie jedoch durch und erzeugt eine wunderware Atmosphäre. Trägerinnen, die Esswaren und Getränke in Ihren Körben verkaufen, lassen sich gerne von uns fotografieren.

Mui Ne ist ein bekannter Badeurlaubs-Ort. Hier können wir uns in unserem Resort am Pool und Strand erholen. Der morgige Tag steht zur freien Verfügung. Gegen Abend werden wir die zweite Bildbesprechung im Hotel machen.

14.3.2017 - Nha Trang - Salzfelder

Um 4 Uhr in der Früh fahren wir vom Hotel los zu den Salzfeldern bei Thuy Dam. Diese liegen ca. eine Stunde nördlich von Nha Trang. Obwohl heute ein Ruhetag ist, kommen die Arbeiter auf die Felder und bearbeiten für uns ein Salzfeld. Mit grossen Holzschiebern wird das Salz zusammengekratzt und dann von den Frauen in Körben auf einen Salzhügel ausserhalb des Feldes getragen. Leichte Bewölkung verhindert einen frandiosen Sonnenaufgang, der diese einmalige Szenerie noch mit einer besonderen Lichtstimmung vervollständigen würde.

Nach fast zwei Stunden machen wir uns auf den Heimweg. Unterwegs stoppen wir bei einem Reisfeld, wo Frauen bei der Arbeit sind. Sie ziehen zu dicht gewachsene Reisepflanzen aus dem Boden.

Nach dem Frühstück und einer Erholungspause fahren wir nachmittags zu der Foto-Galerie des berühmten vietnamesischen Fotografen Long Thahn. Hier können wir seine Schwarz-Weiss Bilder geniessen, die den vietnamesischen Alltag so eindrücklich einfangen.

Zum Abschluss besuchen wir den Hindu-Tempel Po Nagar.

13.3.2017 - Hoi An - Nha Trang

Heute ist wieder ein Reisetag. Dennoch können wir am Morgen noch die wunderschöne Hotelanlage geniessen und fahren um die Mittagszeit zum Flughafen von Danang. Wir fliegen ca. eine Stunde bis nach Cam Ranh und fahren mit dem Kleinbus zu unserer Unterkunft in Nha Trang, dem "Nizza" Vietnams mit einer 6 km langen Strandpromenade.

Zum Sonnenuntergang fahren wir zu einer nahegelegenen Bucht und halten die schöne Lichtstimmung im Bilde fest.

Aufnahmen in RAW/DNG Format mit iPhone 7 Plus

12.3.2017 - Hoi An

Hoi An gilt als eines der schönsten Städte Vietnams. Hier verbringen wir heute den ganzen Tag. Nach dem Frühstück fahren wir in die Stadt und erkunden den alten Kern zu Fuss. Viele historische Gebäude, wie die japanische Brücke aus dem 16 Jahrhundert, erinnern an die Glanzzeiten, als Hoi An im Mittelalter der wichtigste Hafen Vietnams war.

Es gfilt auch das bunte Treiben der Einheimischen mit Strassenfotografie einzufangen. Trotz der vielen Touristen ergeben sich immer wieder schöne Strassenszenen und -Momente, die wir im Bilde festhalten. Auf dem Markt finden wir ebenfalls viele Fotomotive.

Die Mittagszeit verbringen wir im Hotel und können die fantastische Garten- und Poolanlage zur Erholung geniessen.

Am Nachmittag fahren wir in ein kleines Dorf, wo unser lokaler Reiseleiter ein Foto-Shooting mit einem alten Ehepaar organisiert hat. Loi, 88-jährig, und ihr Mann Si, 94-jährig sind tolle Models und haben auch Spass an dem Trieiben in Ihrem Zuhause.

Auf dem Feldern beim Dorf treffen wir einen Bauern mit seinem Wasserbüffel. Zum Sonnenuntergang sind wir am Kanal in der Altstadt Hoi An's. Wir wollen die Blaue Stunde fotografieren. Der Übergang vom Tag zur Nacht mit den vielen Lichtern der Tausenden von Lampions ist die schönste Zeit.

11.3.2017 - Hue - Wolkenpass - Hoi An

Bei sehr schönem Wetter machen wir uns auf die Fahrt in Richtung Süden. Unser Ziel ist die am Meer gelegenen Stadt Hoi An.

Bereits ausserhalb von Hue besuchen wir ein kleines Fischerdorf an einer Meereslagune und finden jede Menge Motive. Die Fischer kommen vom morgendlichen Fischfang zurück oder sind mit dem Unterhalt der Boote und Netze beschäftigt.

Kurz vor der Metropole Da Nang überqueren wir den Wolkenpass. Der Pass ist offenbar ein beliebtes Ziel für vietnamesischen Hochzeitspaare. Ein halbes Dutzend Paare haben sich zum Foto-Shooting eingefunden.

Der Hai-Van- oder Wolken-Pass (viet. Đèo Hải Vân, franz. Col des Nuages) bildet die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam. Er ist ca. 20 km lang, erreicht 496 Meter Höhe und führt über den Ausläufer der Truong-Son-Berge, der bis zum Meer reicht. Vom höchsten Punkt bietet sich ein Panoramablick über den Ozean, nach Đà Nẵng und die Halbinsel Son Tra. Oftmals aber ist der Pass in Wolken gehüllt.

Über den Pass verläuft die Nationalstraße 1. Seit 2005 wird die äußerst wichtige Verkehrsverbindung durch den 6,3 km langen Hai-Van-Tunnel entlastet. Weiter überquert die Eisenbahnhauptstrecke zwischen Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) den Pass.

Nach der Abfahrt vom Pass durchqueren wir Da Nang und erreichen nach ca. 30 km Hoi An.

Hội An war einst der größte Hafen in Südostasien, er lag an der Seidenstraße. Unter den Cham wurde die Stadt Lâm Ấp Phố (Champa-Stadt) genannt, später Hài Phố (Ort am Meer) und unter den Franzosen aufgrund eines Missverständnisses Faifo. Der Name Hội An erschien erstmals 1630 auf einer Karte.

Wir besteigen ein kleines Ausflugboot und fahren auf dem Fluss zu einer vorgelagerten Insel, wo wir eine traditionelle Schiffs-Werft besuchen. Danach fahren wir weiter in Richtung Flussmündung. Unterwegs begegnen wir Fischern, die mit viel Können die grossen Netze auswerfen.

In einem am Fluss gelegenen Restaurant beschliessen wir den Tag mit einem leckeren Abendessen und fahren zu unserem Hotel.

10.3.2017 - Kaiserstadt Hue - Thien Mu Pagode - Kleines Dorf

Früh morgens besteigen wir ein Ausflgusboot am Hafen und fahren auf dem Parfüm Fluss zu der Thien Mu Pagode, die 1601 erbaut wurde. Mit dem siebenstöckigen Phước Duyên-Turm ist die Pagode die höchste Vietnams.

Das Kloster besitzt außerdem noch eine eher etwas ungewöhnliche Sehenswürdigkeit, einen alten Austin, ein kleines Auto, das auf der Anlage in einer Garage steht. An der Windschutzscheibe dieses Austins befindet sich ein Foto, das 1963 um die ganze Welt ging und für Entsetzen sorgte. Das Foto zeigt die Selbstverbrennung des Mönches Thích Quảng Đức am 11. Juni 1963 aus Protest gegen die Buddhistenverfolgung und Unterdrückung durch den katholischen Diktator Ngô Đình Diệm. In dem besagten Auto ließ sich der Mönch zu einer Straßenkreuzung in Saigon fahren, mit Benzin übergießen und anzünden. Das Foto erregte auch in den USA großes Aufsehen. Fünf Monate später ließ die USA den Diktator Diem fallen

Mit dem Bus fahrenw ir zurück in die Stadt und besuchen die Zitadelle von Hue. Die Zitadelle von Hue war die frühere Residenz der Kaiser der vietnamesischen Nguyễn-Dynastie in der damaligen Hauptstadt. Sie wurde ab 1804 erbaut. Die Zitadelle enthält einen Kaiserpalast nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking und ist heute ein UNESCO-Welterbe.

Nach der Mittagspause machen wir unsere erste Bildbesprechung in unserem Hotel und fahren danach zu einem ausserhalb Hue gelegenen kleinen Dorf. Hier können wir das ursprüngliche vietnamesische Leben fernab der Touristenströme erleben und fotografieren. Eine alte Brücke aus dem 18. Jahrhundert spannt sich über den Kanal.

Zum Sonnenuntergang gehen wir hinaus in die Reisfelder und erleben eine tolle Abendstimmung.

9.3.2017 - Kaiserstadt Hue

Als alte Kaiserstadt beherbergt Hue auch die Gräber der Kaiser aus vergangener Zeit. Heute besuchen wir zwei dieser Anlagen. Das erste befindet sich in - Grabmal des Kaisers Minh Mang - befindet sich flussaufwärts in einem Tal.

Die Grabanlage von Minh Mang wurde von 1840 bis 1843 erbaut. Die Grabanlage umfasst eine Fläche von 28 Hektar und ist mit einer 1700 Meter langen Schutzmauer umgeben. Das Grab bestand aus 40 Architekturaufbauten, die symmetrisch entlang einer 700 Meter langen Mittellinie angeordnet waren. Die Grabanlage wurde während Lebzeiten von Minh Mang geplant. Ein Jahr bevor die Grabanlage fertig gebaut war verstarb Minh Mang. Sein Sohn und Nachfolger Thieu Tri vollendete die Grabanlage.

Unterwegs stoppen wir bei kleinen Shops, wo die Frauen Räucherstäbchen herstellen und verkaufen.

Nach dem Mittagessen fahren wir zum Grabmal des zweitletzen vietnamesischen Kaiser Khai Dinh. Auf dem Weg stoppen wir in einem kleinen Geschäft, wo Räcuherstäbchen hergestellt werden. Hier werden auch die bekannten vietnamesischen Hüte hergestellt.

Kaiser Khải Định (Hán tự: 啟定; * 8. Oktober 1885 in Huế; † 6. November 1925 ebenda) war der zwölfte Kaiser der vietnamesischen Nguyễn-Dynastie. Am 18. Mai 1916 wurde er als Kaiser inthronisiert und bekleidete dieses Amt bis zu seinem Tode. Sein eigentlicher Name war Nguyễn Phúc Bửu Đảo, auch Nguyễn Phúc Tuấn, als Ärabezeichnung wählte er „Khải Định“, das heißt etwa „Beförderer von Frieden und Stabilität“. Seine unter diese Devise gestellte Ära begann am 18. Mai 1916 und endete mit dem 13. Februar 1926. Statt als „Kaiser von Vietnam“ wird Khải Định wie die anderen späten Kaiser der Dynastie auch als „Kaiser von Annam“ oder - von Frankreich veranlasst - „König von Annam“ bezeichnet. Der Familienname „Nguyễn Phúc“ begegnet auch als „Nguyễn Phước“.

Den Rest des Nachmittags verbringen wir im Hotel mit Bildbearbeitung. Wir werden morgen die erste Bildbesprechung machen.

8.3.2017 - Angkor Wat Sonnenaufgang - Weiterreise nach Vietnam

Der heutige Tag ist ein Reisetag. Dennoch fahren wir erneut um 04:30 Uhr zur Angkor Wat Tempelanlage. Bereits bei der Öffnung des Zutritts um 5 Uhr sind schon viele Besucher da. Auf Grund der gestrigen Erfahrung beziehen wir schnell die für uns idealen Fotopositionen und stellen unsere Stative auf. Jetzt gilt es wieder 1½ Stunden auf den Sonnenaufgang zu warten.

Vor dem Sonnenaufgang zeigen sich schöne Wolken und der Himmel färbt sich lila. Die Lichtstimmungen sind ganz anders als gestern. Gegen 06:40 Uhr steigt die Sonnen-Kugel über dem Tempel auf.

Nach dem Frühstück kümmern wir um unsere Bilder und packen unsere Koffer. Am frühen Nachmittag fahren wir zum Flughafen und fliegen nach Da Nang in Vietnam. Unser lokale Guide Chuyen erwartet uns und wir fahren mit dem Kleinbus zu unserem Hotel in der zwei Stunden entfernten alten Kaiserstadt Hue.

7.3.2017 - Angkor Wat - Banteay Srei - Boeng Mealea - Tonlei Sap See

Früh morgens um 04:30 Uhr machen wir uns schon auf den Weg zum Angkor Wat Tempel. Zwei organisierte Tuctuc Fahrer warten bereits auf uns und bringen uns dahin. Wir wollen die Türme des Tempels im Sonnenaufang fotografieren. Huinderte - wenn nicht Tausende - von Besuchern zieht es jeden Morgen zu diesem besonderen Anlass. Wir sind bei den Ersten, die um 5 Uhr in den Tempelbezirk eingelassen werden und "erobern" uns gleich unsere Fotoplätze. Nur Minuten später sind die besten Fotoplätze um den See bereits belegt. Mit viel Geduld waren wir auf den Sonnenuntergang, der ca. 1:30 h später stattfindet. Der Dunst verhindert einen farbigen  Himmel. Gegen 06:40 Uhr steigt die rote Sonnenkugel über dem Tempel auf.

Gegen 7:30 Uhr sind wir wieder im Hotel. Nach dem Frühstück fahren wir zu den ca. eine Stunde ausserhalb von Siem Reap gelegenen Tempeln Bantea Srei und Boeng Mealea. Die Ankunft wird durch einen Reifenschaden unterwegs verzögert. Doch der einheimische Busfahrer repariert den Schaden mit Improvisation und Geschick in kurzer Zeit. Bantea Srei zeichnet sich aus durch seine filigranen Verzierungen; Boeng Mealea durch seine Grösse und die Ursprünglichkeit, da die Ruine im gefundenen Zustand belassen wurde.

Wie in den vergangenen Tagen klettert das Themormeter auf 35 Grad Celsius (gefühlte 42 Grad Celsius).

Am späten Nachmittag erreichen wir den Tonlei Sap See, wo Tausende von Kambodschanern und Vietnamesen auf dem See wohnen und vom Fischfang leben. Da im Moment sehr wenig Wasser im See ist, müssen wir mit dem Ausflugsbool ziemlichtlange auf einem Kanal fahren. Das Treiben auf beiden Seiten des Kanals ist faszinierend und bietet tolle Fotomotive. Gegen Sonnenuntergang fahren wir wieder zum Ausgangspunkt und per Kleinbus zurück zum Hotel.

6.3.2017 - Angkor Thom - Bayon - Ta Phrom

Auch heute besuchen wir die weitläufigen Tempelanlagen in der Umgebung von Siem Reap. Unser erster Foto-Stopp ist das Eingangstor zur Angkor Thom Tempelanlage. Wächter auf beiden Seit der Brücke "bewachen" den Eingang. Innerhalb der Anlage befindet sich der Bayon Tempel. Er ist berühmt für seine vielen in Stein gemeisselten Gesicher.

Elefanten- und Leprakönig-Terasse bieten weitere interessante Fotomotive. Nachmittags fahren wir weiter zum Ta Phrom Tempel. Dieser Tempel wurde weitgehend im Zustand belassen, wie er vorgefunden wurde. Eine Besonderheit sind die Würgefeigenbäume, deren Wurzeln ganze Gebäude überwachsen.

Den Sonnenuntergang erleben wir am Wasserbecken, das die Haupttempelanlage Angkor Wat umgibt.

4.-5.3.2017 - Anreise - Siem Reap - Angkor Wat

Am 4.3. nachmittags fliegen wir um 14:00 Uhr vom Flughafen Frankfurt los und landen nach ca. 11 Stunden auf dem Internationalen Flughafen von Hoh Chi Minh City (Saigon). Nach kurzem Aufenthalt fliegen wir mit einem Regional-Jet weiter nach Siem Reap in Kambodscha.

Unsere Reiseleiterin und der Busfahrer erwarten uns und bringen uns ins Hotel. Hier können wir uns etwas von der Anreise erholen bevor wir nachmittags der riesigen Tempelanlange Angkor Wat unseren ersten Besuch abstatten. Wie jeden Tag drängeln sich viele Touristen durch die alten Gemäuer. Weitere Informationen zu Angkor Wat hier.

Kurz vor Sonnenuntergang fahren wir zu einem anderen Tempel. Da wir etwas spät dran sind, können wir die rote Kugel nur noch am Horizont verschwinden sehen.

4 Kommentare

  • Kommentar Link Fischer Peter Dienstag, 21 März 2017 22:32 Gepostet von Fischer Peter

    Hallo Bernd,
    Vielen Dank! Freut mich, dass die tollen Erlebnisse hier in Asien auch so rüberkommen.

  • Kommentar Link Fischer Peter Dienstag, 21 März 2017 22:30 Gepostet von Fischer Peter

    Hallo Elke,
    Das Bild ist ein Mitzieher. Mit einer relativ langen. Verschlusszeit (1/30-1/60sec) folgt man dem Bewegtwn Objekt. Wenn man die Kamera mit der gleichen Geschwindigkeit mitzieht, dann wird das Objekt scharf abgebildet. Der Hinter- und Vordergrund aber dur die lange Verschlusszeit unscharf. Ist aber nicht so einfach.

  • Kommentar Link Elke Renner Dienstag, 21 März 2017 21:22 Gepostet von Elke Renner

    Hallo Peter,
    wie hast Du das Bild 8 vom 19.3. gemacht: bewegter Vordergrund scharf + unbewegter Hintergrund mit Bewegungsunschärfe? Oder ist das ein Software-Effekt?
    Und ich bin froh, daß die meisten Fischer frisch + lebendig verkauft werden. ;),
    LG, Elke

  • Kommentar Link Bernd Meissner Dienstag, 21 März 2017 20:10 Gepostet von Bernd Meissner

    ...wirklich großartige Reportagefotos aus Fernost, die zusammen mit dem spannenden Reisebericht große Lust auf das Land und die Menschen dort machen!
    Klasse Arbeit, Peter, vielen Dank für's Zeigen :)

    Gruß,
    Bernd

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