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Donnerstag, 06 April 2017 23:57

01.-09.04.2017 - Isle of Skye

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09.04.2017 - Rückkehr

Im Verlaufe des Tages reisen die Teilnehmer individuell nach Hause. Eine tolle Fotoreise in einer wunderbaren Landschaft geht zu Ende. Die bekannten Foto-Locations müssen aber teilweise in mittelschweren Wanderungen erarbeitet werden. Dafür wird man mit grandiosen Views belohnt. Die nächste Skye Fotoreise in 2018 ist schon online und buchbar.

08.04.2017 - Sligachan - Eilean Donan Castle - Glengcoe - Glasgow

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Der heutige Rückreisetag verspricht das beste Wetter der ganzen Woche !! Daher bietet sich die vor dem Hotel gelegene Sligachan Bridge nochmals als Sonnenaufgang Motiv an. Die ganz tollen Farben bleiben aber auch heute aus.

Die ursprüngliche geplante Rückreise mit der Armadale - Mallaig Fähre ändern wir und fahren erneut über die Skye Bridge aufs Festland. Wir wollen nochmals einen Stopp beim berühmten Eilean Donan Castle einlegen. Auf der Hinfahrt hatten wir in strömendem Regen kaum die Chance zu fotografieren.

Den Rest der Strecke schaffen wir mit mehreren Pausen und erreichen unser Hotel in Glasgow am späten Nachmittag. Hier besteht nochmals die Möglichkeit zur Bildbearbeitung. Nach dem Abendessen findet die zweite Bildbesprechung statt.

07.04.2017 - Allt Na Duinache - Elgol Bay

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Heute wollen wir den Süden der Insel erforschen. Unser erstes Ziel "Allt Na Duinache" - ein Flusstal mit vielen Wasserfällen mitten in über 900 Meter hohen Bergen. Bei unserer Ankunft regnet es, da wir die ca. einstündige Wanderung auf das Plateau nicht im Dauerregen machen wollen. Wir fahren weiter über die Halbinsel nach Elgol.

Bereits auf der Wasserscheide wechselt das Wetter und wir befinden uns plötzlich im Sonnenschein. Eine Herde von Hochlandrinder lässt uns stoppen und die tollen Tiere im Bilde festhalten.

Auch in Elgol und der Bucht scheint die Sonne. Die Ebbe hat wunderbare Felsen mit Strukturen und Formen freigelegt. Nach der Mittagspause fahren wir zurück und stoppen erneut bei "Allt Na Duinache". Nun ist auch hier sonnig und wir machen uns auf eine ca. 3 stündige Foto-Wanderung. Wie überall auf der Insel führen die Flüsse - gegenüber der Vorreise im Februar - deutlich weniger Wasser. Nach dem Abstieg fahren wir zurück ins Hotel.

06.04.2017 - The Old Man of Storr - Fairy Glen - The Quiraing

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Der "Old Man of Storr" bei Sonnenaufgang soll einer der fotografischen Höhepunkte werden. Der Blick über die Felspitzen auf die Küste mit farbigem Morgenhimmel ist ein Klassiker für Fotografen. Als wir um 04:30 Uhr unseren Bus beim Hotel besteigen sind weite Bereiche des Himmels frei und Sterne sind sichtbar. Die Hoffnung auf ein Erfolg wächst und wir fahren ca. 20 Minuten zum Old Man of Stor Parkplatz.

Doch hier ist nun alles neblig und Nieselregen lässt uns Mann und Ausrüstung wasserdicht einpacken. Troptzdem machen wir den mühsamen Aufstieg zu Fuss und erreichen nach 1.5 Stunden den Viewpoint über den Felsformationen. Das Wetter hat sich aber verschlechtert und wir sehen im Nebel nichts. Der starke Winde können die Wolken- und Nebeldecke nicht wegwehen. Der Regen bleibt ebenfallsl unvermidert stark.

Natürlich sind wir enttäuscht und brechen zum Abstieg auf. Den Parkplatz erreichen wir nach einer Stunde und fahren ins Hotel zurück, wo wir die nassen Kleider wechseln können. Nach einer Pause fahren wir zum Fairy Glen; dem Feen Tal. In der Zwischenzeit hat der Regen aufgehört. Es bleibt aber bedeckt und trüb.

Für das Fairy Glen bei Uig auf der Isle of Skye haben sich die Feen besondere Mühe gegeben. Kleine Tümpel mit Seegras schmiegen sich um geriffelte Kegel. Bäume greifen mit langen Finger ins Nichts. Kleine Bäche und Wasserfälle winden sich durch abgeschiedene Täler. Über allem hält die Castle Ewen Wache. Castle Ewen ist keine Burg sondern ein hoch aufragender Fels mitten im Tal. Doch er hat tatsächlich Ähnlichkeit mit einem Wachturm oder einer kleinen Festung. Mutige können ihn sogar über einen kleinen Pfad erklimmen, er bietet oben genug Platz um sich sicher aufzuhalten – sich vielleicht sogar die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Falls es die Wetterfee gut mit einem meint. Das Fairy Glen ist einer der wunderschönsten Ort auf der Isle of Skye.

Nach der Mittagspause fahren wir zum nördlich von Uig gelegenen Gebiet "The Quiraing". Der Parkplatz ist gut gefüllt und viele Wanderer nutzen die vielen Wanderwege in der Gegend.

Der Quiraing (schottisch-gälisch Cuith-Raing) ist eine durch geomorphologische Prozesse, vor allem Erdrutsche, entstandene geologische Formation auf der zu den Inneren Hebriden gehörenden schottischen Insel Skye. Sie liegt auf der Halbinsel Trotternish, etwa 20 Kilometer nördlich der Inselhauptstadt Portree, und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel. Der Name Quiraing kommt aus dem Altnordischen Kvi Rand und bedeutet Gerundete Falte.

Einige der Felsformationen des Quiraing sind für ihre bizarren Formen bekannt und haben entsprechende Namen erhalten. Besonders bekannt sind The Needle; eine rund 37 Meter hohe Felsnadel und The Prison, eine massive, einem mittelalterlichen Festungsbauwerk ähnelnde Formation. The Table ist ein nicht ganz abgerutschter Felsblock, dessen weitgehend ebene und mit Gras bewachsene Oberfläche etwa die Größe eines Fußballfelds hat. Sie ist nur schwer zugänglich, angeblich brachten Bewohner der nahen Ortschaften daher im Mittelalter ihre Herden zum Schutz vor plündernden Wikingern dort in Sicherheit.

Vor dem Abendessen machen wir unsere erste Bildbesprechung im Hotel.

05.04.2017 - Fairy Pools - Tallisker Distlillery - Tallisker Bay - Neist Point Lighthouse

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Auch heute heisst es früh aufstehen. Zur blauen Stunde sind wir schon an den berühmten Fairy Pools und wandern entlang des mit Wasserfällen und Stromschnellen gespickten Flusslaufes. Die mitgebrachten Stiefel und Anglerhosen kommen nun erstmals richtig zum Einsatz. Die Fairy Pools sind die beliebteste Touristenattraktion Grossbrittaniens. WProdukir sind jedoch lange alleine in diesem zauberhaften Gelände und können die Wasserspiele bei Langzeitbelichtung fotografieren. Zum Frühstück kehren wir ins Hotel zurück.

Danach fahren wir nach Carbost und besuchen die berühmte Tallisker Whiskey Distillery, wo wir auch verschiedene Produkte probieren können. Unweit von Carbost befindet sich die Tallisker Bay, wo wir zum ersten Mal in dieser Woche von strahlendem Sonnenschein überrascht werden. Auch hier werden die Steine und Felsen mit dem Wellen des Meeres bei Langzeitbelichtung eingefangen.

Zum Sonnenuntergang fahren wir zum westlichsten Punkt unserr Skye Fotoreise - Neist Point Lighthouse. Wunderschönes Abendlicht taucht den Felsen in warmes, oranges Licht. Kurz vor dem Sonnenuntergang ziehen Wolken auf, die die Sonne langsam verdecken und auch einen farbigen Himmel verhindern.

04.04.2017 - Sligachan Bridge/Waterfalls - Portree - Mealtfalls

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Direkt vor unserem Hotel befindet sich die berühmte Sligachan Bridge vor dem markanten Cullin Bergmassiv. Natürlich fällt die Sligachan Bridge an der Hauptstraße nach Portree als erstes ins Auge. Die Steinbrücke mit drei Bögen über den Sligachan River gibt mit den schroffen Bergen im Hintergrund ein ganz hervorragendes Foto-Motiv ab. Sie ist um ca. 1820 entstanden. Bereits zur Blauen Stunde sind wir an der Brücke und fotografieren den Sonnenaufgang mit den leicht farbigen Wolken.

Nach dem Frühstück besuchen wir die ebenfalls beim Hotel gelegenen Sligachan Wasserfälle. Der Wasserstand des Flusses ist deutlich geringer als bei meiner Vorreise vor 5 Wochen. Dennoch sind die Stromschnellen und kleinen Wasserfälle beeindruckend.

Danach fahren wir in den Hauptort der Insel Skye - Portree. Diese gemütliche, historische Stadt mit Ihren farbigen Häusern und dem Hafen bietet so manches Fotomotiv.

Unser letzter Fotostopp für heute ist der nördlich von Portree gelegene Wasserfall "Mealtwaterfall", der über die schroffe Küste des Kilt Rocks direkt ins Meer stürzt.

03.04.2017 - Ballachulish - Isle of Skye

Nach einem Sonnenaufgang mit farbigen Wolken über dem Fjord machen wir uns bei leichtem Regen auf den Weg in Richtung Isle of Skye.

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Der erste Foto-Stopp machen wir in Fort William. Wir besuchen die "Neptune"s Staircases und das an der Küste gelegene Schiffs-Wrack.

Neptune’s Staircase (Neptuns Treppenaufgang) ist die volkstümliche Bezeichnung einer Schleusenanlage im Kaledonischen Kanal in Schottland. Sie besteht aus acht Schleusensegmenten hintereinander (Koppelschleuse) und ist die längste Schleusentreppe Großbritanniens. Der gesamte Hub in den acht Schleusen beträgt nur 64 Fuß (ca. 20 Meter), da die Schleusentore bei der Anlage des Kanals im 19. Jahrhundert noch per Hand bewegt werden mussten, heute sind die Tore hydraulisch angetrieben und man würde mit einer Vierer-Koppelschleuse auskommen. Ein Schiff benötigt etwa 90 Minuten um die acht Schleusenkammern des Neptune’s Staircase zu passieren. Die Schleuse gehört zu den größten des Vereinigten Königreichs und wird von British Waterways kontrolliert.

Durch tiefe, gewundene Täler im Schottischen Highland und entlang verschiedener Lochs (Seen) erreichen wir die Westküste und machen einen Stopp am berühmten "Eilean Donan Castle". Der starke Regen beeinträchtigt unsere fotografischen Möglichkeiten.

Eilean Donan Castle (schottisch-gälisch: Eilean Donnain) ist eine Niederungsburg in der Nähe von Dornie, einem kleinen Dorf in Schottland. Der Name selbst bedeutet „Donans Insel“ und weist auf den Hl. Donnán von Eigg[1] hin, einen keltischen Märtyrer aus dem 6. Jahrhundert. Eilean Donan Castle befindet sich am Loch Duich in den westlichen schottischen Highlands. Die Burg liegt auf einer kleinen Landzunge, die bei Flut zu einer winzigen Insel wird. Sie ist dann nur durch eine steinerne Fußgängerbrücke zu erreichen. Die Burg ist der Stammsitz des schottischen Clans der Macrae. Mit dem Bau der Burg wurde etwa um 1220 während der Regierungszeit von Alexander II. als Verteidigung gegen wikingische Überfälle begonnen, aus dieser Zeit stammten die (heute nicht mehr erhaltenen) Burgmauer und der Wohnturm. Widersprüchliche Dokumente aus dieser Zeit geben den Earl of Ross sowie die Clans Mackenzies of Kintail, Macrae und Maclennan als Burgherren an; belegt ist ab 1266 der Clan Mackenzies of Kintail. Im Winter 1307 / 08 diente Eilean Donan Castle Robert the Bruce als Fluchtburg, als er sich im Ersten Schottischen Unabhängigkeitskrieg auf der Flucht vor den Engländern befand. Die Unterstützung, die er dabei durch den Clan Mackenzies of Kintail erhielt, war jedoch eher gering. Ab dem frühen 14. Jahrhundert siedelt der Clan Macrae in der Gegend um Eilean Donan Castle.

Kurz hinter Dornie überqueren wir die Meeresbucht über die hohe Skye-Bridge. Die Insel Skye begrüsst uns mit einer Sturmwarnung, starken Regengüssen und Windböen in Orkan-Stärke. Gegen Mitte Nachmittag erreichen wir unser gemütliches Hotel in Sligachan.

01.-02..04.2017 - Glasgow - Glencoe

Im Verlaufe des Samstag treffen die Teilnehmer in unserem Hotel in der Nähe des Glasgow Airports ein. Bei unserem ersten gemeinsamen Abendessen haben wir die Möglichkeit uns kennenulernen.

Am Sonntag Morgen treffen wir uns in einem Meeting-Raum des Hotels zu einer Vorstellungsrunde und einer Präsentation über den Ablauf und die Planung dieser Fotoreise Isle of Skye. Danach laden wir unser Gepäck in den 14-Plätzer Kleinbus und fahren los. Unser Ziel ist Glencoe in den Schottischen Highlands.

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Nach der Mittagspause erreichen wir unseren ersten Fotostopp - das weisse Black Rcok Cottage vor dem Berg "Buachaille Etive Mòr". Von hier ist es nicht weit zu den Coupall Wasserfällen am Eingang zum Glen Etive Tal. Wir machen die ersten fotografischen Übungen mit Stativ, Graufilter und Langzeitbelichtung.

Am späten Nachmittag checken wir im Hotel in Ballachulish ein und fahren nach dem Abendessen zum Sonnenuntergang beim Castle Stalker. Aufziehende Wolken verhindern eine farbenfrohe Lichtstimmung. Doch die Wolkenformationen erzeugen trotzdem interessante Fotomotive.

 

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